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Führungskrise schnell beendet

Dietmar Greger ist Billard-Präsident

Frankfurt/Main (dbu-presse) Die Führungskrise war schnell beendet, die Delegierten auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Billard-Union (DBU) setzten in Frankfurt/Main ein starkes Zeichen: Nicht einmal zehn Minuten brauchten sie, um den Krefelder Dietmar Greger einstimmig zum neuen Präsidenten der deutschen Billardsportler zu wählen. Greger folgt damit Uwe Schwab (Mölln) nach, der im Oktober überraschend verstorben war.

Die Führungskrise war entstanden, weil ein erster Versuch vor vier Wochen, einen neuen DBU-Präsidenten zu wählen, gescheitert war. Helmut Biermann (Herne) hatte damals die Wahl nicht angenommen, weil ihm die 72 Prozent Zustimmung als Vertrauensvotum nicht ausgereicht hatten.

Der 49-jährige Dietmar Greger ist verheiratet und Vater einer erwachsenen Tochter. Der Polizeihauptkommissar arbeitet als Pressesprecher der Krefelder Polizei. Billard spielt er seit 1973. Neben Führungspositionen in Verein und Kreis ist er seit 2004 auch der Vorsitzende des Billard-Verbandes Niederrhein. Im internationalen Billardsport ist er zudem als Schiedsrichter mit der Lizenz des Weltverbandes bekannt.

Die Jugendförderung und die Stellung des Billardsportes in der Öffentlichkeit voranzubringen sind die zentralen Punkte, die Dietmar Greger als Präsident in Angriff nehmen will:"Der Billardsport hat mir in mehr als 30 Jahren viel gegeben. Ich möchte nun meinen Teil leisten, um diesen großartigen Sport zu unterstützen."

Schon eine Woche zuvor waren zwei vakante Ämter als DBU-Vizepräsidenten neu besetzt worden: Thomas Haas (Edenkoben) verantwortet den Bereich Leistungssport, Marc-Alexander Arndt (München) ist für Marketing zuständig. (Rolf Kalb)




 
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